Stifte - Team

Begleitete Gespräche für Arbeitsgruppen, Kirchengremien und anderen Teams.
Konflikte bearbeiten - Teamfindung fördern

 

Mose, Aaron, Hur 

Eine ganz alte, archaische biblische Geschichte macht mir deutlich, wozu Teamsupervision dient - und wozu nicht. Mose, der Mann Gottes, trägt Verantwortung für sein Volk, als es gegen die feindlichen Amalekiter kämpft. Seine Führungsrolle bedeutet nicht, dass er mitzukämpfen hätte. Vielmehr besteht seine Aufgabe darin, vom Berg aus Fürbitte für sein Volk zu leisten, während das Volk im Tal kämpft. Die Rollen sind klar verteilt. Und doch überfordert sich Mose. Er braucht Unterstützung und findet sie in seinem Team - in Aaron (seinem älteren Bruder) und Hur, ein Mitarbeiter. Aaron und Hur entscheiden, Mose einen Stein hinzurollen, damit er sich setzen kann. Sie übernehmen nicht seine Aufgabe und Funktion, sondern stützen ihn in seiner Aufgabe. Im wahrsten Sinne des Wortes. Sie halten Mose die fürbittenden Arme hoch.

Tatsächlich will jede Supervision den Blick weiten, Alternativen aufzeigen (hier: die Möglichkeit sich zu setzen), ohne aber die Aufgabenstellung klein zu reden oder gar aufzugeben. Wenn jeder im Team seine Rolle findet und ausfüllt, gelingt das Vorhaben. Fehlt die gegenseitige Unterstützung, scheitert es.

Teamsupervision wendet sich nicht an Menschen mit gleicher Rolle oder Funktion, sondern an Menschen, die an einer gemeinsamen Aufgabe oder Zielsetzung arbeiten - gerade auch in ihren unterschiedlichen Rollen und Funktionen. Teamsupervision soll genau dazu befähigen, die Aufgabe oder das Ziel besser zu erreichen. Da gilt es oft, die Kommunikation im Team zu verbessern, Konflikte offen auf den Tisch zu legen und zu bearbeiten, Strukturen - offizielle und inoffizielle - offenzulegen, Vertrauen zu fördern.

Teamsupervision kann "auf neutralem Boden" bei uns in Wüstenjerichow angeboten werden oder aber bei Ihnen vor Ort. Fragen Sie nach einem Kennenlerntermin und Konditionen.

 

 

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