Regenbogen

Zeichen der Hoffnung und Verheißung - trotz finsterer Wolken oder gerade in dunklen Wolken.

Neulich war so ein Regenbogentag. Strahlende Sonne auf der einen, dunkle Sprühregenwolke auf der anderen Seite. Es kam, wie es kommen musste. Es bildete sich ein wunderschöner Regenbogen. Dieses Mal mit einer Leuchtkraft, wie ich ihn selten erlebt habe. Die bunten Farben wurden mit Nachdruck in den Boden gerammt, als wollte jemand sagen: "Glaub es doch, die Verheißung gilt - die Sonne ist stärker als die Dunkelheit, die Farben machen das Leben reich und bunt und verheißungsvoll." 

Trübe Tage kennen wir alle - ich ganz sicher. Und gerade für solche Tage hat Gott den Regenbogen in den Himmel gemalt, uns zu ermutigen, neue Hoffnung aufzuzeigen, der Dunkelheit eine bunt leuchtende Grenze zu setzen. So etwas nehme ich gerne wahr, sauge es auf, lasse mich erfrischen. Es ist wie eine Gebetsoase im Alltag. Und unser Alltag ist gerade übervoll. Da gilt es, die kleinen Zeichen zu entdecken. Den Regenbogen im Kleinen gewissermaßen.

So wurde mir heute ein ganz "kleiner Regenbogen" geschenkt, kaum zu entdecken, auch nicht durch Wolken, Wind und Regen produziert, sehr wohl aber durch die Sonne. Und so leuchtete durch das Fensterglas gebrochenes Licht bunt auf das Laminat des Fußbodens. Boden unter den Füßen ... mit Verheißung. Welch eine Art, durch den Tag zu gehen!

Ich möchte Regenbogentage sehen,
heut auf Verheißungsboden gehen.

Du, Gott der Farben,
mach mein Leben bunt.

Regenbogen auf dem Fußboden

 

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