Farben

Genau vor einem Jahr wurde diese Website installiert und dann Stück für Stück daran gebastelt...

Eine Idee ... ein Wortspiel ... ein Plan

Claudia und Andreas waren gerade mal verlobt - noch nicht verheiratet - da reifte schon eine Idee heran, etwas mit dem Ortsnamen "Wüstenjerichow" anzufangen, das auch der gemeinsamen Berufung an diesen einsamen Ort gerecht werden würde und neue Perspektiven eröffnen sollte. Wie wäre eine Gebetsoase in der Wüste? Ein Wortspiel, ein Gedanke, nicht viel mehr. Aber etwas, womit sich das Denken beschäftigen konnte, womit die Kreativität spielen konnte.

Ja, wir hatten den Eindruck, Gott habe uns aufs Herz gelegt, einen Raum in Wüstenjerichow zu schaffen, an dem müde Wanderer durch die Wüste des Lebens zur Ruhe kommen und erfrischt werden könnten. Dass für Christen hier das Gebet eine wichtige Rolle spielt, versteht sich (fast) von selbst.  Die Idee "Gebetsoase" war geboren, ein Wortspiel zunächst ... bald aber schon ein konkreter Plan. Die unterschiedlichen Gaben und Fähigkeiten, sowie die gemeinsame Ausrichtung von Claudia und Andreas sollten hier zum Tragen kommen.

Ganz klein anfangen, war die Idee, "langsam, langsam mit Bedacht" das Motto. Vielleicht irgendwann Seile länger spannen und Pflöcke einschlagen. Das Nachbarhaus steht ja zum Verkauf ... da gäbe es ideale Bedingungen für Gäste, die für mehrere Tage in die Einsamkeit wollen...  Und Gott hat gesegnet.

  • Zu unserer großen Überraschung war der Domainname "Gebetsoase" noch nicht vergeben.  Auch wenn fast noch ein Jahr verging, bis die Öffentlichkeit die Website proaktiv vorgestellt bekam - der Name war schon einmal reserviert. In der Zwischenzeit wurden ja auch noch ein paar andere Dinge erledigt.  Standesamtliche und kirchliche Heirat, Claudias Umzug nach Wüstenjerichow und ihr neuer Arbeitsbeginn in Schönebeck und vieles mehr. Und zwischendurch wurde auch immer mal wieder an der Website gearbeitet.

  • Der Traum von einem Haus für die Gebetsoase darf weiter leben. Fast schon eine Übung in Demut war der Lernprozess für Andreas, wie schnell Gott genügend Geld zur Verfügung stellen kann, wenn Er es will.  Am Ende dieser Erfahrung blieb ein erstauntes "Ich glaube, Herr, hilf meinem Unglauben." Natürlich ist das Haus noch gar nicht dran, aber eines Tages ... 

  • Zuspruch aus unterschiedlichen Kreisen, von Menschen, die sich nicht kennen. Und doch war das Bild immer wieder das, was auch in Jesaja 43,20 als Verheißung steht: "Ich will in der Wüste Wasser und in der Einöde Ströme geben, zu tränken mein Volk, meine Auserwählten."  Ja, ein Ort des frischen Wassers soll dieser Platz sein, ein Ort der Ruhe und Einkehr, der Heilung.

  • Ein Grafikdesigner wurde angefragt, uns einen Flyer für das Projekt zu entwickeln. Zunächst soll ja ein Freundeskreis aufgebaut werden. Das Ergebnis hat uns gefallen. Aber auch der Eindruck des Grafikers, er solle uns den Auftrag nicht in Rechnung stellen, hat uns nicht nur wegen der Kostenersparnis zutiefst berührt.

Ein Jahr nach Installation der Website sind wir nun wirklich öffentlich und gehen Schritt um Schritt, manchmal auch Schrittchen um Schrittchen voran. Wir haben über 50 Newsletterabonnenten, 16 offiziell registrierte Unterstützer (nicht alle öffentlich, hinzu kommen nicht registrierte Unterstützer), haben Supporter, die wir noch gar nicht persönlich kennen, in einer Facebookgruppe...

Wir suchen inzwischen nach einem Termin für ein erstes gemeinsames Gebetstreffen mit unseren Unterstützern.

Dankbar.

 

 

 

 

 

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