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Ich mag es manchmal nicht mehr hören - dieses Wort! Als gäbe es nichts anderes mehr, das uns beschäftigen könnte oder müsste!  Und doch ... die Pandemie hat uns alle irgendwie ergriffen, selbst wenn wir nicht mit dem "neuartigen Coronavirus" infiziert sind.

Gerade Geistliche unterschiedlichster Kirchen sind betroffen. Keine gottesdienstlichen Versammlungen durchführen zu dürfen, kein Abendmahl, keine Taufen, keine Hochzeiten, keine Beerdigungen - jedenfalls nicht, wie wir sie kennen ... das ist schon eine heftige Herausforderung. Gleichzeitg spüren wir, wie sehr uns die Gemeinde gerade jetzt braucht. Telefondrähte glühen, das Internet ist oft überlastet, wir wagen uns auf neues Terrain und stellen auf Video-Konferenzen um. Selbst wenn uns all das relativ leicht fällt, so kommen wir spätestens dann an unsere Grenzen, wenn wir anderen die Technologien zu erklären versuchen.

Und geistlich? Es gibt zahlreiche Deutungen und Interpretationen der Pandemie, manche gespeist von Verschwörungstheorien, andere von Endzeitprophezeiungen, wieder andere schlicht von Angst und Sorge. Jedenfalls lässt es die wenigsten kalt, was um uns herum gerade geschieht - selbst wenn wir immer noch zu den Verharmlosern gehören sollten. Ist es nicht auch unsere Aufgabe, die Geschehnisse der Zeit geistlich zu deuten?  Oder ist es doch eher das betende Schweigen, zu dem wir gerufen sind?  Der stille Dienst?

Nein, es gibt keine klaren Antworen auf solche Fragen. Wir müssen Unsicherheiten und Ambivalenzen - gerade in Glaubensfragen - aushalten. Ich gehöre jedenfalls zu den Skeptikern, was all zu schnelle, all zu gewisse, all zu fromme Antworten angeht. Und wohl auch deshalb stimmt eben gerade doch: all das kostet Kraft. Wer im geistlichen Dienst steht, ist gerade jetzt gefordert. Wo aber gehen wir mit all dem hin, das uns fordert, herausfordert, überfordert? Na klar, zu Jesus. Und zugleich gilt eben auch, Gott kommt uns durch Menschen nah - den Bruder, die Schwester, die zuhören, die trösten, Zuspruch und Segen geben ... an Stellen wo auch wir auftanken müssen.

Die Gebetsoase will ja ein virtueller Ort sein, der genau das bietet: die Einkehr, das Zuhören, den Segen. Als Initiatoren der Gebetsoase wollen wir gerne für Sie da sein! Claudia hat für sich in dieser Krise die Tradition der Tagzeitengebete wieder regelmäßig aufgenommen, um in der Wüste der Isolation Struktur und Wege zu schaffen, die Zugang zu frischem Wasser eröffnen. Andreas hat Wege umgesetzt, Dienste der Seelsorge, Beratung und Supervision auch virtuell und virusfrei anzubieten. Und natürlich bleiben auch E-Mail oder ganz tradiontionell Briefe ein Weg der Kommunikation.

Die Kontaktaufnahme zu uns geschieht am besten über info@gebetsoase.de oder telefonisch zum Rede-Raum unter 03928 46 92 700. Die Postadresse findet sich im Impressum.

 

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