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Pfingsten ... neu reden. neu hören. neu handeln.

Die Geburtsstunde der christlichen Bewegung - wie Pfingsten oft genannt wird - war ein Moment, in dem der Geist Gottes mit seinem Brausen die Hirne und Herzen der Jünger durchwehte ... und dann der Menschen, die sie hörten. Es kam zu Veränderungen, Aufbrüchen, Neuanfängen.
 
  • neu reden. Von dem was wir mit Gott erleben... über ungelegte Eier soll man nicht gackern. Aber wenn wir tatsächlich etwas erleben, dann werden wir nicht anders können, als in Freimut zu reden. Das ist Pfingsten.

  • neu hören.  Der Text von Friderun Krautwurm: "Ich wäre gern einer, der horcht, der losgeht und tut, was er hörte - und beim Gehen ein Horchender bleibt." begleitet uns ebenso wie das Bonmot von Franz Kafka: "Wege entstehen, indem man sie geht." Hörende bleiben, bei jedem neuen Schritt; Fragende sein, was zu tun ist. Das ist Pfingsten.

  • neu handeln. Es reicht nicht, im Reden und Hören zu bleiben. Es geht um Veränderung, um Aufbrüche und Neuanfänge - ganz konkret. Nur so lässt sich die Erfahrung machen, die Hilde Domin so poetisch beschrieb: "Ich setzte den Fuß in die Luft, und sie trug." Das ist Pfingsten. Pfingsten 2024.

 

Diese etwas kryptischen und zugleich allgemeingültigen Gedanken haben auch ganz viel mit der Gebetsoase zu tun. Seit einiger Zeit bewegt uns der Gedanke, die Gebetsoase wieder aus der virtuellen in die ganz reale Welt zu holen. Ursprünglich in Wüstenjerichow entstanden, war das Konzept der Gebetsoase ja, ein Refugium für Menschen in geistlichen Diensten zu schaffen, die in der Wüste ihres Lebens eine Oase benötigen. Unser Umzug nach Schönebeck hat Akzente verschoben ... oder aber die Idee und das Anliegen reifen lassen, wie ein guter Whiskey in seinen Eichenfässern (man möge uns Abstinenzlern das Bild nachsehen).

Jetzt - Pfingsten 2024 - sind wir an einem Punkt, an dem die vor uns liegenden Veränderungen (rund 22 Monate bis zur Berentung von Andreas, sehr viel weniger bis zu Veränderungen in Claudias Berufsleben) neu denken, neu hören, neu handeln lassen. Davon wollen wir auch neu reden.

Noch beten wir nur. Aber ein Brausen über uns hat begonnen, das uns im Hinblick auf unser Projekt und unsere Berufung beschwingt und inspiriert, das uns Freimut und Kraft schenkt ... ganz wie zu Pfingsten. Wir laden ein, mitzubeten, mitzuhören, sich in vorfreudiger Erwartung überraschen zu lassen.

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