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Predigt über These 3 der Barmer Theologischen Erklärung in der Hochschulgemeinde Friedensau.

Am 04. 02. 2023 hat Andreas in der Hochschulgemeinde Friedensau seine Predigtreihe zur Barmer Theologischen Erklärung fortgesetzt. Das Thema "Wahrhaftigkeit und Liebe" leitete sich aus der Überschrift der dritten These ab:

Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, von dem aus der ganze Leib zusammengefügt ist. (Eph. 4,15.16)

Einleitend hat Andreas eine Erfahrung aus einer Konferenz der Geistlichen Gemeindeerneuerung im Bund Evangelisch Freirkirchlicher Gemeinden erzählt, die deutlich machte, wie eng Wahrhaftigkeit und Liebe, Wahrheit und Barmherzigeit, Offenheit und Respekt zusammengehören - und zwar in ganz unterschiedlichen Kontexten.

Der Text selbst ist Teil der Ekklesiologie (Lehre von der Kirche / Gemeinde), die der Epheserbrief entfaltet. Zur Zeit des Nationalsozialismus erklärte die bekennende Kirche, dass sie als Gemeinde begnadeter Sünder allein dem einen Herrn gehörte, sowohl in Botschaft, als auch in Ordnungen. Damit widersetzten sie sich auch dem Zeitgeist der sogenannten "Deutschen Christen", die Judenchristen aus den Kirchen ausschlossen.

Der Predigt geht ein Kindermoment voran, in dem die Gemeinde mit einem Puzzle verglichen wird.  Lauter Teile, gleich in der Größe, aber doch alle unterschiedlich in Form und Farbe, bilden zusammengefügt ein Ganzes. So lautet denn auch das Fazit:  Wir brauchen einander in aller Vielfalt und Unterschiedlichkeit und dürfen uns in Wahrhaftigkeit und Liebe begegnen.