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Predigt über These 4 der Barmer Theologischen Erklärung in der Hochschulgemeinde Friedensau.

 

Am 23. 09. 2023 konnte Andreas in der Hochschulgemeinde Friedensau seine Predigtreihe zur Barmer Theologischen Erklärung fortsetzen, nachdem der Termin wegen Krankheit einmal verschoben werden musste.  Das Thema "Aller Diener" ist eine Anspielung auf eine ehemalige Pastorenzeitschrift, ist aber letztlich dem Text entlehnt, der die vierte These der Barmer Theologischen Erklärung einleitet:

Jesus Christus spricht: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker niederhalten und die Mächtigen ihnen Gewalt antun. So soll es nicht sein unter euch; sondern wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener. (Mt 20, 25.26)

Die verschiedenen Ämter in der Kirche begründen keine Herrschaft der einen über die anderen, sondern die Ausübung des der ganzen Gemeinde anvertrauten und befohlenen Dienstes.

Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und dürfe sich die Kirche abseits von diesem Dienst besondere, mit Herrschaftsbefugnissen ausgestattete Führer geben und geben lassen.


Die These, wie auch die Predigt, ist ein Bekenntnis zu einer hierarchiefreien Kirche als Dienstgemeinschaft in Christus, der unser ALLER DIENER geworden ist.Wir sind gerufen, zu dienen, nicht zu herrschen.

Schon im Kindermoment macht Andreas deutlich, dass die Berufung "Diener" zu sein, nicht Unterwürfigkeit oder katzenbuckelige Lakaienmentalität meint, sondern ein Aufrecht-Stehen voller Würde und Distinguiertheit, wie sie in Butler-Schulen durch das Gehen mit einem Buch auf dem Kopf geübt wird.

Tatsächlich war die Predigt ein "Dienst", der Andreas nicht leicht gefallen ist. Gegenwärtig von vielen Christenmenschen wegen einer Veröffentlichung massiv angegriffen, stand die Frage im Raum, ob die Kraft reichen würde, überhaupt auf die Kanzel zu steigen, ob Claudia die Predigt vortragen solle, ob jemand anderes den Termin übernehmen könnte. Aber Diener sein, heißt eben aufrecht stehen und die Berufung zu leben.

 

schuhe

 

Das Foto entstand in diesem Zusammenhang und erhielt die Titel: "Hier stehe ich, ich kann nicht anders. Gott helfe mir." Das Rot von Claudias Schuhen ist bewusst gewählt - es ist die Farbe des Reformationstages. Wir stehen gemeinsam für reformatorisches Denken und Protestantismus im besten Sinne des Wortes.