Das Dach unseres Hauses war dieser Tage zwei Tage lang nach oben hin offen. Ein starkes Symbol für die Gebetsoase.

Dachfenster OeffnungWir hatten am 6. und 7. Oktober Handwerker im Haus, die das Dach öffneten, um ein paar neue Dachfenster einzubauen. Das ist Teil der Bemühungen, unserem geplanten Refugium nach und nach Gestalt zu geben. Im Dachgeschoss des Hauses wollen wir nämlich Raum und Ambiente für Klausurtage oder ähnliches schaffen, einen Rückzugsort für Menschen in geistlichen Berufungen, die Rüstzeitheime oder Klöster nicht als Option nutzen mögen (z.B. weil diese den Tagesablauf zu stark vorgeben oder um die Anonymität sicher zu stellen) und dennoch eine Auszeit benötigen.

Noch fehlt uns das nötige Geld, den Ausbau fertig zu stellen. Elektrik und Trockenbau sowie sanitäre Einrichtungen müssen also erst noch in Planung bleiben, doch leben wir in großem Gottvertrauen, dass es Schritt für Schritt vorangeht.

Die Bauarbeiten waren für uns aber ein eindrückliches Symbol, wie die Verbindung zu Gott in unser Leben hineinwirkt. Die Öffnungen durchfluteten den Raum dermaßen mit strahlendem Licht, dass wir gleich ein zusätzliches Fenster nachbestellen wollten. „Nach oben hin offen“ macht unser Leben heller, freier, lässt atmen … nicht nur im Dachgeschoss eines Hauses.