Stille Nacht, heilige Nacht? „Augen auf bei der Berufswahl“ waren dieser Tage die wohl am häufigsten zitierten Worte von Andreas. 

Claudia predigt in der HofkircheBesondere Gemeindedienste hielten Claudia und Andreas am 17. 21. 24. 25. 26. 27. 28. dieses Monats auf Trab und haben uns auf vielfältige Weise gefordert. Da blieb wenig Zeit für Besinnlichkeit oder Feiern. Gut, am Heiligabend waren wir eine Treppe höher bei Kindern und Enkelkindern, am Nachmittag des Weihnachtstages kam dann der Rückbesuch (Geburtstag von Andreas) und haben beides sehr genossen. Dennoch freuen wir uns auf künftige Weihnachtszeiten - zum einen, weil naturgemäß nicht jedes Kalenderjahr so „pastorenunfreundlich“ ist, wie in diesem Jahr, zum anderen weil Andreas Ende Februar eine neue Stufe der Freiheit erreicht und sehr viel mehr Möglichkeiten hat, „nein“ zu sagen (er muss sie nur nutzen).

Aber vielleicht kommt dir das ja bekannt vor: „War Weihnachten?“ Es überrascht ja jedes Jahr neu, wie schnell die Feiertage kommen und wie schnell sie dann auch wieder vergangen sind. Dieses Jahr hat die Zeit nicht einmal für Weihnachtspost gereicht. Wo hatte man früher eigentlich die Zeit her, handgeschriebene Karten zu versenden? Wer beruflich zu Weihnachten eingespannt war, für den vergingen die stillen Tage besonders schnell. „War Weihnachten?“ Ja, war wohl. Aber irgendwie ist es ein wenig an uns vorbei gegangen.

Damit das nicht wieder passiert, nehmen wir uns jetzt schon mehr Achtsamkeit und bessere Terminplanung vor – nicht als Neujahrsvorsatz (daraus wird ohnehin selten etwas), sondern als eine Grundentscheidung. Dazu gehört auch mehr Zeit für Stille, für Gebet, für Reflexion – kurzum für die Gebetsoase. Hier sind wir besonders gespannt, was das neue Jahr an neuen Entwicklungen bringen wird. Wir freuen uns auf Begegnung mit IHM und mit dir im kommenden Jahr.